2. Bundesliga Herren / UVC-Volleyball-Herren mit zwei Siegen beim „Heimspiel-Doppel“

UVC Raiba Waidhofen/Ybbs- Sportunion St. Pölten 3:2               (25:13, 25:23, 22:25, 26:28, 17:15)

UVC Raiba Waidhofen/Ybbs – ATSV Lenzing  3:1                                (25:20, 20:25, 25:13, 25:23)

Waidhofen/Ybbs. Normalerweise reichen beim Volleyball zehn Matchbälle um vier oder fünf Partien zu gewinnen. Am Wochenende benötigten die Herren des UVC Raiba Waidhofen/Ybbs diese Zahl, um in der zweiten Bundesliga zumindest die beiden umkämpften Heimspiele gegen die Sportunion St. Pölten und ATSV Lenzing für sich zu entscheiden. Dabei erwiesen sich vor allem die Landeshauptstädter als harter Gegner – die Waidhofner konnten am Freitag-Abend in einer spannenden Partie erst ihren siebten Matchball zum 17:15 im fünften Satz und zum 3:2-Sieg (25/13, 25/23, 22/25, 26/28, 17/15) nutzen. Tags darauf verwandelten die Gastgeber dann bereits ihren dritten Matchball zum 3:1 gegen Lenzing (25/20, 20/25, 25/13, 25/23).

Co-Trainer Oliver Würnschimmel, der den diesmal krankheitsbedingt fehlenden Trainer Franz Langwieser an der Seitenlinie ersetzte, hatte hinterher leicht lachen: „Wenn wir es jedes Mal so spannend machen, aber am Ende trotzdem gewinnen, soll es mir recht sein. Es spricht jedenfalls für die Mannschaft, dass sie trotz einiger verletzungs- und krankheitsbedingter Ausfälle in beiden Spielen absolut an ihre Leistungsgrenze gegangen ist und sich auch von den vergebenen Möglichkeiten zur Entscheidung nicht aus dem Konzept hat bringen lassen. Gerade die sehr knapp geführte Partie gegen St. Pölten hätte zum Schluss hin durchaus auch in die andere Richtung kippen können.“

Erstmals wurden die UVC-Herren in den beiden Spielen in der neu errichteten Waidhofner Sporthalle übrigens von Zuschauern angefeuert. Am Samstag gab es sogar erstmals in der UVC-Historie einen gut besuchten VIP-Klub unten neben dem Spielfeld. Die dorthin eingeladenen Partner, Sponsoren und Unterstützer aus Wirtschaft und Politik waren sichtlich gut gelaunt, die Stimmung auch wegen der groß aufspielenden UVC-Mannschaft gut. In Zukunft soll es laut der Vereinsleitung des öfteren bei Heimspielen einen VIP-Klub geben. „Wir wollen unseren Partnern, die uns teils seit vielen Jahren unterstützen, auch etwas zurückgeben. Die neue Sporthalle gibt uns nun endlich auch die räumlichen Möglichkeiten dafür. Zudem möchten wir uns bei Vizebürgermeister Armin Bahr für die Übernahme der Matchpatronanz bedanken.“

Mit den beiden Siegen konnten sich die Waidhofner in der Tabelle der Frühjahrsmeisterschaft der zweiten Bundesliga an St. Pölten vorbei auf Rang zwei schieben. Der Rückstand auf Tabellenführer Supervolley Oberösterreich beträgt zwei Punkte, allerdings haben die Oberösterreicher eine Partie weniger ausgetragen. Im letzten Saisonspiel auswärts gegen die Steelvolleys Linz/Steg geht es am Wochenende daher vor allem darum den zweiten Tabellenplatz gegenüber den St. Pöltnern abzusichern, die ihrerseits beim ATSV Lenzing antreten müssen. „Mehr als der zweite Platz ist heuer nicht mehr drinnen“, sagt Würnschimmel. „Da bräuchte es schon ein kleines Sportwunder, um an Supervolley Oberösterreich noch vorbeizuziehen und dafür haben sich die Oberösterreicher heuer als zu kompakt und gefestigt präsentiert.“

Text & Foto: UVC Raiba Waidhofen/Ybbs

 

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