Austrian Volley Cup / VCA Amstetten NÖ unterliegt Serienmeister Aich/Dob im Cupfinale knapp mit 1-3

SK Zadruga Aich/Dob – VCA Amstetten NÖ   1 – 3
(25:27, 26:24, 25:18, 25:19)

Über zwei Stunden gab der VCA Amstetten NÖ alles im Finale des Österreichischen Cups gegen den Serienmeister der letzten Jahre SK Zadruga Aich/Dob. Am Ende unterlagen sie in einem spannenden Kampf mit 1-3 in der Bleiburger JUFA-Arena. Über vier Sätze hielten sie das Niveau des großen Favoriten aus dem Süden Österreichs und konnten mit hoch erhobenen Köpfen die Heimreise mit der Silbermedaille im Gepäck antreten.

„Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment aussprechen. Nach guten Trainings in den letzten Wochen konnten sie diese Leistung im Match voll abrufen. Dieses Spiel gehört mit Sicherheit zu unseren besten Auftritten in dieser Saison, ideal, weil jetzt gleich die Playoffs folgen“, erklärte VCA-Sportdirektor Michael Henschke, der seine Mannschaft in das siebte Finale der Vereinsgeschichte führte. Nach vier Siegen in den Jahren 2010, 2016, 2017 und 2018 mussten die Mostviertler am Ende einer Toppartie mit Silber vorliebnehmen.

„Es war ein Wahnsinnspiel“, fügte Mittelblocker Philip Ichovski an. Bei allen vier Cuptiteln stand er am Feld für die Niederösterreicher, gewann am Sonntagabend seine bereits sechste Medaille im Pokal. „Es war ein wichtiger Prozess, den wir in den letzten Wochen durchgemacht haben. Wir waren ab dem Halbfinale perfekt in Form und gingen mit viel Mut in die Partie“, so der Wiener. Erstmals nach vielen Jahren wurde der heimische Cup wieder mit Legionären gespielt. „Und trotzdem standen wir wieder im Finale und haben uns super verkauft“, erzählte Ichovski.

Die zwei Stunden lang andauernde Partie in der JUFA-Arena in Bleiburg bot von Anfang an große Spannung. Im ersten Satz konnten sich die Mostviertler gleich vier Satzbälle erarbeiten, doch die Kärntner legten noch einmal alles in die Waagschale und wehrten diese ab. Erst den sechsten Satzball verwandelte Perus Nationalkapitän auf Seiten des VCA, Eduardo Romay, zum 27-25.

Der Diagonalangreifer war mit 30 Punkten der absolute Topscorer im Finale. Auch der zweite Durchgang verlief eng, die Hausherren gewannen ihn schlussendlich mit 24-26. Danach gestaltete sich der Spielverlauf etwas klarer zu Gunsten der Gastgeber des Österreichischen Pokalfinales und die nächsten beiden Sätze gingen mit 18-25 und 19-25 an Aich/Dob, die somit den ersten Titelgewinn der Vereinsgeschichte bejubeln konnten. „Gratulation auch an die Kärntner. Sie sind Österreichs Nummer eins und haben das dann auch gezeigt. Trotz dem geänderten Cupformat haben wir toll mitgehalten. Das Finale war ein großes Ziel von uns und wir sind in dieses mit fünf Österreichern in der Starting-Seven gegangen, Aich/Dob mit zwei“, resümierte Henschke.

Bereits am kommenden Donnerstag beginnt das Playoff für Amstetten. Sie starten in die Best-Of-Three-Serie im Viertelfinale auswärts gegen den UVC Weberzeile Ried/Innkreis.

Topscorer: Victor Hugo Alcantara (19), Arvydas Miseikis (16), Konrad Formela (11) bzw. Eduardo Romay (30), Peter Blazsovics (14), Fabian Kriener (8)

Text & Foto: Peter Maurer (www.sportpr.at) 

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