VOLLEY LEAGUE MEN / VCA AMSTETTEN NÖ UNTERLIEGT IM DERBY WALDVIERTEL MIT 1:3

VCA Amstetten NÖ – Union Raiffeisen Waldviertel 1:3               (25:16, 16:25, 15:25, 12:25)

Nach einem starken Beginn musste der VCA Amstetten NÖ im ersten Spiel des neuen Jahres gegen Union Raiffeisen Waldviertel eine 1-3 Niederlage einstecken. Die Gastgeber aus dem Mostviertel konnten den ersten Satz mit 25-16 klar für sich entscheiden, gingen dann aber in den folgenden drei Durchgängen unter. Die Gäste aus dem Norden feierten einen Auswärtssieg im ersten Aufeinandertreffen der beiden niederösterreichischen Topteams in der DenizBank AG Volley League Men.

„Das war in meinen Augen eine enttäuschende Leistung. So darf man nicht zu Hause auftreten“, gab sich VCA-Sportdirektor Michael Henschke unzufrieden nach der Niederlage. Zwar zeigten sie sich im ersten Satz von ihrer besten Seite, konnten diese Leistung aber danach nicht weiter abrufen. „Wir haben in letzter Zeit viel richtig gemacht, heute war das aber nicht der Fall. Aber daran werden wir jetzt in den nächsten Trainings intensiv arbeiten“, schilderte Henschke.

Zu Beginn des Spiels hatten die Mostviertler ihre Gegner aus dem hohen Norden gut im Griff. Vom Satzanfang weg bauten sie einen größeren Vorsprung immer weiter aus, gingen mit 25-16 mit 1-0 in Führung. Danach aber wechselte das Momentum auf Seite der Gäste. Sie übernahmen die Spielgestaltung und glichen mit 16-25 aus.

Auch die Sätze drei und vier gingen klar an die Waldviertler, die sich damit den Sieg im ersten NÖ-Derby der Saison sicherten. „Wir haben gut serviert im ersten Satz und konnten sie unter Druck setzen. Danach haben sie aber ihr Spiel aufgebaut und wir haben in jedem Spielelement Probleme bekommen“, analysierte Kapitän Fabian Kriener und fügte an: „Service-Annahme ist einfach der Schlüssel zum Erfolg und wenn du da nicht mithalten kannst, dann hast du keine Chance auf diesem Niveau.“

Damit bleibt der VCA in der Toprunde noch ohne Sieg. Schon am nächsten Donnerstag wartet die nächste Partie auf die Niederösterreicher, die nach Graz zum UVC müssen. „Wir müssen das Positive aus dem Spiel mitnehmen, das war der erste Satz. Danach haben wir es zu viel mit der Brechstange probiert, das geht gegen so ein Team nicht auf“, resümierte Mittelblocker Philip Ichovski.

Text & Foto: Peter Maurer (www.sportpr.at) 

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